Das erste Mal kam Hadije 2003 durch den Unisport mit Yoga in Berührung. Richtig gefunkt hat es allerdings erst, als sie ihrem Lehrer Achim Wippenbeck begegnete, der ihr den Wesenskern von Yoga auf leichte, freigeistige und authentische Weise offenbarte. Diesen Wesenskern weiterzutragen treibt seitdem ihr Bestreben an, Yoga zu unterrichten.

In, mit und durch Yoga ist es ihr möglich, die verschiedenen Teile ihrer Persönlichkeit auch über kulturelle Grenzen hinweg zu vereinen. Mit Iranisch-Deutschen Wurzeln schien der Zustand des „nirgendwo-richtig-heimisch-Seins“ lange Zeit eine Herausforderung zu sein. Mit Yoga fand sie ein Werkzeug, diese Grenzen nicht nur zu überwinden, sondern den Mehrwert auch für andere zugänglich zu machen. Diese Synergie wird in ihren Stunden neben einer anatomisch präzisen Ausrichtung erfahrbar.

Angetan von einer kraftvollen und präzisen Art des Vinyasa Stils absolvierte Hadije die Ausbildung zur Yogalehrerin bei moveorespiro in Stuttgart unter der Leitung von Almut Schotte und Stephen Thomas. Die Gastdozenten Philipp Lemke und Gabriela Bozic hinterließen ihre Spuren, ebenso wie die Workshops von Barbra Noh und Bryan Kest. Fasziniert von Spirityoga und dem Ausblick nach einem weiteren Meilenstein in Richtung „Heimkommen“ zog es sie 2014 nach Berlin, wo sie die Pre- und Postnatal-Weiterbildung bei Patricia Thielemann absolvierte.

„Im ersten Augenblick der Begegnung mit dem Lehrer spürt man, welche Kraft Yoga freisetzen kann, und genauso wird diese Kraft im ersten Augenblick der Begegnung mit dem Schüler erfahrbar.“